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Sieben Sünden

Sie heilen die Wunden der Tochter meines Volkes leichthin und sprechen: Frieden, Frieden!, und da ist doch kein Frieden.

Jeremia 6,14

Zur Zeit, als der Prophet Jeremia lebte, war das Volk Gottes dem Götzendienst verfallen. Immer wieder redete Jeremia Gottes warnende Worte zu seinem Volk; aber es gab unzählige andere Propheten und Priester, die "Falschheit übten" und das Volk in Sicherheit wiegten. Darüber klagt Jeremia in unserem heutigen Bibelwort.

Vor kurzem gab es eine Sonderaktion eines Speiseeisherstellers. Das bekannte Eis am Stiel wurde in sieben Geschmacksrichtungen angeboten, und die Werbung verband damit ganz ausdrücklich die "sieben Sünden" Wollust, Faulheit, Völlerei, Habgier, Neid, Rache und Eitelkeit. Die große Mehrheit der Bevölkerung nimmt ja "Sünde" längst nicht mehr im biblischen Sinn ernst, warum sollte man das nicht für raffinierte Werbung ausnutzen?

MO T.te

Fotocopyright: Mo Te.te

Von einem Unternehmen mag vielleicht heute kaum anderes zu erwarten sein. Aber befremdlich ist Folgendes: Auf Protestbriefe antwortete die Geschäftsleitung mit dem Hinweis, die Aktion sei vorher mit "erfahrenen Kirchenvertretern " besprochen worden, und diese hätten versichert, "dass die moderne Kirche sich gegenüber Sachverhalten, die früher als sündig galten, heute sehr viel offener und toleranter verhält".

Das ist der eigentliche Skandal wenn Menschen vorgeben, von. Gott her und für Gott zu reden, aber das verniedlichen, was Gott selbst in seinem Wort Sünde nennt.

Da ist es ratsam, selbst in der Bibel nachzuprüfen und dann zu entscheiden, welchen Wertmaßstäben man für sich selbst folgen will. Eine der vielen zeitlosen Aussagen über das, was vor Gott recht und unrecht ist, finden wir in Galater 5, 19-23.

aus: “Die gute Saat 2005”; CSV-Verlag

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